Selbstliebe …oder als ich mich selbst zu lieben begann

Selbstliebe ist der Grundstein für ein glückliches und erfülltes Leben. Menschen mit gesunder Selbstliebe finden sich selbst toll und haben ein gutes Gefühl, wenn sie sich im Spiegel ansehen. Sie lenken ihren mentalen Fokus hauptsächlich auf ihre positiven Seiten.

Selbstliebe ist die Voraussetzung für ein erfülltes Leben. Jedoch haben viele Menschen in der Kindheit durch Kritik, Zurückweisung, Liebesentzug und andere Erziehungsmaßnahmen die Urteile anderer über sich übernommen, ihr Herz verschlossen und durch Gedanken wie „Ich bin nicht liebenswert“, Gefühle der Scham und Minderwertigkeit in sich erzeugt, mit denen sie sich ein Leben lang selbst boykottieren.

Manche werden auch versucht haben, über Perfektionismus und
übertriebene Leistungsbereitschaft als liebenswert und wichtig anerkannt zu
werden. Die Rede von Charlie Chaplin wird Ihnen zeigen, dass Selbstliebe der
Schlüssel zu einer gesunden Selbstbeziehung und zur emotionalen Befreiung ist.
Schon Oscar Wilde sagte: „Sich selbst zu lieben, ist Beginn einer lebenslangen
Romanze. 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
verstand ich, wie sehr es jemanden beeinträchtigen kann,
wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzuzwingen,
auch wenn ich eigentlich weiß, dass der Zeitpunkt nicht stimmt
und dieser Mensch nicht dazu bereit ist – und das gilt auch,
wenn dieser Mensch ich selber bin.
Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich gelassen sein.
Heute weiß ich: Das nennt man SELBSTVERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EINFACHHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es ERFÜLLUNG.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Doch als ich es mit meinem Herzen verbunden hatte,
wurde mein Verstand ein wertvoller Verbündeter.
Diese Verbindung nenne ich heute WEISHEIT DES HERZENS.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

Wer sich selbst liebt, ist nicht länger auf die Bestätigung seiner Mitmenschen angewiesen. Wie alles, was wir beherrschen, kann auch die Kunst der Selbstliebe trainiert werden. Vielleicht fangen Sie einfach jetzt an und behandeln sich selbst wie Ihre(n) beste(n) Freund(in), denn …

Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben!

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