Wie man mit der Angst vor Veränderungen umgehen kann

Häufig schätzen wir unsere Fähigkeiten mit neuen Situationen umzugehen, als zu gering ein, sodass wir Angst vor den Veränderungen haben.

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Wie man mit der Angst vor Veränderungen umgehen kann

Update: Dieser Beitrag wurde überarbeitet und erweitert – und am 08.11.2023 wieder veröffentlicht

Überall um uns herum finden ständig Veränderungen statt. Die gesetzlichen Vorgaben, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und technischen Möglichkeiten nehmen rasante Entwicklungen. Auch unsere Mitmenschen, unsere Lebensbedingungen verändern sich. Besonders die Voraussetzungen in der Berufs- und Arbeitswelt ändern sich permanent, ob es uns gefällt oder nicht.

Wir sind also tagtäglich gefordert, mit diesem Wandel umzugehen und uns die neuen Lebens-, Arbeits-, Umwelt- und Gesellschaftsbedingungen einzustellen. Um Schritt zu halten müssen wir vor allem mental auf die ständigen Veränderungen einstellen. Häufig schätzen wir unsere Fähigkeiten, mit neuen Situationen umzugehen, als zu gering ein oder wir sehen Gefahren, wo keine sind. Manchmal schleicht sich sogar Erfolgsangst (Methatesiophobie) ins Leben. Schlicht und einfach: Viele Menschen haben einfach Angst vor den Neuerungen.

Warum haben wir Angst vor Veränderungen?

Menschen haben oft Angst vor Veränderungen aus verschiedenen Gründen. Hier sind die fünf wichtigsten:

Unsicherheit: Veränderungen bedeuten oft Unsicherheit, da wir nicht wissen, wie die Zukunft aussehen wird. Das Unbekannte kann Angst auslösen, da wir nicht sicher sind, wie wir mit den neuen Umständen umgehen sollen.

Komfortzone: Menschen neigen dazu, sich in ihrer Komfortzone sicher zu fühlen. Veränderungen erfordern oft, diese Zone zu verlassen, und das kann unangenehm sein. Wir fürchten uns davor, aus unserer gewohnten Routine und unseren bekannten Mustern herausgerissen zu werden.

Verlustängste: Veränderungen können mit dem Verlust von Dingen einhergehen, die uns wichtig sind, sei es der Verlust von Sicherheit, Beziehungen, Gewohnheiten oder Status. Die Angst vor Verlust kann die Ablehnung von Veränderungen verstärken.

Angst vor Misserfolg: Die Vorstellung, dass Veränderungen schiefgehen könnten, kann Angst auslösen. Menschen haben oft Angst davor, Fehler zu machen oder zu scheitern, wenn sie sich auf etwas Neues einlassen.

Sozialer Druck: Gesellschaftliche Normen und Erwartungen können Menschen dazu bringen, Veränderungen zu fürchten, da sie befürchten, von anderen beurteilt oder kritisiert zu werden. Dieser soziale Druck kann die Bereitschaft zur Veränderung einschränken.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Angst vor Veränderungen von Person zu Person unterschiedlich sein kann und von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, einschließlich der individuellen Lebenserfahrungen und Persönlichkeit. Dennoch sind Unsicherheit, Komfortzone, Verlustängste, Angst vor Misserfolg und sozialer Druck häufige Gründe, warum Menschen Veränderungen fürchten.

Wie können wir mit der Angst vor Transformation umgehen?

Veränderungen lassen sich immer dann leichter bewältigen, wenn Sie

  • eine positive Grundhaltung einnehmen und Neuerungen als Chancen erkennen anstatt davor wegzulaufen
  • sich Erfahrungen bewusst machen, bei denen Sie erfolgreich mit einer neuen Situation umgegangen sind,
  • einmal nachschauen, bei welchen Neuerungen in Ihrem Leben des ihnen hinterher besser ging als vorher
  • in Lösungen denken und mehrere Alternativen entwickeln
  • lernen, Ihre Gefühle zu steuern und selbst zu beeinflussen
Veränderungen

Gerade Gefühle können überwältigen und lähmen. Der Mensch fühlt sich dann oft hilflos und das macht Angst. Wenn Sie jedoch lernen ihre Gefühle zu steuern und zu beeinflussen, dann können Sie mit Neuem und Veränderungen emotional besser umgehen.

Häufig ist es nämlich so, dass sich Ihr Leben immer dann zum Besseren gewendet hat, wenn Sie gezwungen waren sich auf neue Situationen einzustellen. Immer dann, wenn Sie vor vollendete Tatsachen gestellt wurden und Sie handeln musstest, kam Ihnen das zugute. Bestimmt waren diese „Neuerungen“ manchmal äußerst schmerzhaft, aber sehr wertvolle Erkenntnisse und meist Bereicherungen im ihrem Leben.

Vielleicht schauen Sie einfach nach kleinen oder großen Wendepunkten in Ihrem Leben. Überlegen Sie doch einmal in aller Ruhe, welche Vorteile diese Neuerungen gebracht haben. Ganz sicher werden auch Sie erkennen: 

Veränderungen haben meist auch gute Seiten

Obwohl Veränderungen oft mit Unsicherheit einhergehen und anfangs herausfordernd sein können, können sie letztendlich zu einer positiven und bereichernden Erfahrung führen, die das Leben in vielerlei Hinsicht verbessert. Es ist wichtig, Neuerungen und Wandel als Chancen zu betrachten und sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren, um Ängste und Vorbehalte zu überwinden.

Wenn Sie also das nächste Mal versucht sind, Neuerungen und Wandel zu vermeiden oder ihnen zu widerstehen, zielen Sie stattdessen darauf ab, diejenigen zu initiieren, die Sie dorthin führen, wo Sie sein möchten. Und denken Sie daran – ohne Veränderungen gäbe es keine Schmetterlinge!

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