Business Coach & Sparringspartner

Ulrich Kern, Business Coach und Sparringspartner

Business Coach und Sparringspartner?
Ja. Vor allem aber Unternehmer.

Ich begleite Unternehmer heute als Business Coach und Sparringspartner. Unternehmertum kenne ich nicht aus Coachings, Seminaren oder Fallstudien. Ich habe selbst Unternehmen aufgebaut und geführt, Verantwortung für Menschen und Geld getragen, Entscheidungen getroffen, die richtig waren – und andere, deren Konsequenzen ich später zu tragen hatte.

Ich weiß, wie sich Unternehmertum anfühlt, wenn es läuft. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn es nicht mehr läuft.

Vielleicht ist genau das heute wichtiger für meine Arbeit als jede Methode.


Meine Geschichte begann nicht als Business Coach

Meine berufliche Heimat war viele Jahre die Modebranche. Ich habe früh Verantwortung übernommen, Menschen geführt und mit 35 mein eigenes Unternehmen gegründet. Das war ein Lebenstraum. Und irgendwann auch eine ziemlich harte Schule.

Ich war Unternehmer – und gleichzeitig so tief im Tagesgeschäft, dass für das eigentliche Unternehmertum immer weniger Raum blieb. Heute kann ich das klar benennen. Damals konnte ich es nicht.

Ich arbeitete meist 60 Stunden. Löste Probleme. Traf Entscheidungen. Übernahm Verantwortung. Und übersah dabei manches, was ich besser hätte sehen sollen.


Drei Insolvenzen. Drei völlig unterschiedliche Perspektiven.

Insolvenz kenne ich aus drei Rollen:
Als Mitarbeiter.
Als Übernehmer eines insolventen Unternehmens.
Und als geschäftsführender Gesellschafter des eigenen Unternehmens.

Das sind keine Stationen, die ich mir für meinen Lebenslauf ausgesucht hätte. Aber sie gehören zu ihm. Und sie haben meinen Blick auf Unternehmertum geprägt.

Nicht jede gute Entscheidung führt zu einem guten Ergebnis. Nicht jede schlechte Situation hat einen Schuldigen. Und manchmal erkennt man Zusammenhänge erst, wenn man längst mittendrin steckt.

Das hat mich vorsichtiger mit schnellen Urteilen gemacht. Und skeptischer gegenüber Menschen, die für komplexe Probleme einfache Antworten haben.

Beruflicher Werdegang von Ulrich Kern: Ausbildung zum Industriekaufmann 1980, Führungspositionen in der Modebranche, Übernahme der insolventen Mill Menswear GmbH 1999 bis 2002, Business Coach und Gründungsberater seit 2002; Weiterbildungen: Industrie-Fachwirt 1984, Coach 2009, Business-Leadership-Coaching 2011

Eine Entscheidung, die mich Jahre später wieder eingeholt hat

1999 übernahm ich die insolvente Mill Menswear GmbH. Im Kreditvertrag der neuen Gesellschaft entdeckte ich einen Fehler. Einen Passus, der rechtlich nicht haltbar war. Der Vertrag hätte dadurch möglicherweise zu meinen Gunsten infrage gestellt werden können.

Ich ließ den Vertrag ändern. Nicht weil mich jemand dazu zwang. Sondern weil es für mich richtig war.

Jahre später, als mein eigenes Unternehmen in Schwierigkeiten geriet, hätte mir genau dieser ursprüngliche Fehler geholfen. Er war nicht mehr da.

Würde ich heute anders entscheiden? Ich glaube nicht. Nicht weil die Entscheidung wirtschaftlich besonders klug war, sondern weil ich mit meinen Entscheidungen leben können möchte. Auch dann, wenn sie etwas kosten.

Ehrlichkeit ist nicht immer die bequemste Strategie

Ich habe in meinem Unternehmerleben gelernt, dass Ehrlichkeit nicht automatisch belohnt wird. Manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall. Das hat Spuren hinterlassen.

Aber ich möchte daraus weder eine Heldengeschichte machen noch eine Geschichte darüber, wer schuld war. Mich interessiert heute etwas anderes:

Wie treffe ich eine Entscheidung, mit der ich auch dann noch leben kann, wenn ich ihren Ausgang nicht kenne?

Diese Frage begegnet mir heute auch als Business Coach in der Arbeit mit Unternehmern. Denn unternehmerische Entscheidungen entstehen selten unter Laborbedingungen. Informationen fehlen. Interessen widersprechen sich. Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte. Und manchmal sagt die eigene Wahrnehmung etwas anderes als der Verstand.

Dann braucht es keine Gewissheit. Dann braucht es Klarheit darüber, was man weiß, was man nicht weiß – und wofür man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

Aus Erfahrung wurde keine Methode

Meine Erfahrungen haben mich nicht zu jemandem gemacht, der weiß, wie Unternehmertum „richtig“ geht. Eher im Gegenteil. Sie haben mich gelehrt, genauer hinzusehen. Menschen, Unternehmen und Entscheidungen sind komplexer als jedes Modell, das wir über sie legen.

Deshalb ist auch die Klarheitsarchitektur™ für mich keine Methode. Sie ist über viele Jahre aus Unternehmertum, Coaching, Psychologie, systemischem Denken, Kommunikation und persönlicher Entwicklung entstanden. Ein Denk- und Orientierungsrahmen. Nicht um Menschen zu sagen, was sie tun sollen.

Sondern um besser erkennen zu können, was eigentlich ist.

Was Sie von mir erwarten können

Ich werde Ihnen nicht erzählen, dass ein Business Coach Ihr Unternehmen nach drei Fragen verstanden hat. Ich werde Ihnen auch nicht versprechen, dass ich für jedes Problem eine Lösung habe.

Aber ich höre genau hin. Ich frage nach. Ich gehe den Dingen auf den Grund. Und ich sage Ihnen, was ich sehe – auch dann, wenn meine Sicht unbequem sein könnte.

Sie müssen mir nicht zustimmen.

Sie müssen Ihre Entscheidung am Ende selbst tragen können.

Genau deshalb gehört sie Ihnen.

Heute

Ich muss heute niemandem mehr beweisen, dass Unternehmertum funktioniert. Und ich muss auch niemandem beweisen, dass ich als Business Coach alle Antworten kenne.

Mich interessieren Unternehmer, die bereit sind, sich und ihr Unternehmen wirklich anzuschauen. Nicht um sich zu optimieren, sondern um klarer zu erkennen, was trägt, was nicht mehr trägt und was daraus entstehen soll.

Wenn Sie an einem solchen Punkt stehen, können wir miteinander sprechen.

Nicht über fertige Antworten.
Nicht über ein Schema, das auf Sie angewendet wird.
Sondern zunächst darüber, was gerade wirklich ist.

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