Die Kunst, sich nicht ablenken zu lassen – so klappt es

Ablenkung und ständiges Multitasking können die Leistung von Unternehmern und Führungskräften beeinträchtigen. Diese Tipps können Ihnen helfen, Ihren Fokus zu erhöhen und die Dinge zu erledigen, die wichtig sind.

Konzentriert arbeiten, sich in eine Aufgabe komplett vertiefen und auf diese Weise in einer festgelegten Zeitspanne richtig viel schaffen – wunderbar! Leider fällt genau diese Konzentration vielen Menschen schwer. Wir lassen uns allzu leicht ablenken, zum Teil auch, weil man heutzutage einer überwältigenden Fülle medialer Reize ausgesetzt ist, die Forscher früherer Generationen so noch nicht kannten.

Zugleich sorgt die Verfügbarkeit rasch aktualisierter Inhalte, die mit prägnanten Kurzbotschaften werden, dafür, dass die Aufmerksamkeitsspanne reduziert wird, nach Meinung mancher Wissenschaftler sogar bedenklich. Und vermutlich lesen Sie selbst gerade diesen Text, weil Ihnen das Thema nur allzu vertraut ist. Aber Ablenkung oder umgekehrt Konzentration kann man steuern. Schon mit einigen wenigen Kniffen können Sie es schaffen, für immer längere Zeitspannen ohne jede Ablenkung zu arbeiten. Mit unseren Tipps können Sie Ihre allgemeine Produktivität und auch das wissenschaftliche Arbeiten deutlich verbessern.

Ablenkungsquellen beseitigen

Um sich nicht ablenken zu lassen, sollten Sie alle potenziellen Quellen für Störungen rigoros verbannen. Dazu gehört besonders das Smartphone. Wir sind daran gewöhnt, es jederzeit greifbar zu haben, sobald das Gerät blinkt oder piept, ist es um den Fokus geschehen. Legen Sie Smartphone oder Tablet beiseite, schalten Sie Klingeltöne aus und nehmen Sie auch nicht den Umweg über WhatsApp Web! Ihre Familie und die Freunde werden innerhalb von einer oder zwei Stunden nicht die Freundschaft aufkündigen.

Auch mediale Ablenkung ist extrem störend. Für wirklich wichtige Arbeiten ist Musik nicht der geeignete Hintergrund, Fernsehen schon gar nicht. Und wenn im Nebenzimmer oder beim Nachbarn der Geräuschpegel steigt und Sie ablenkt, haben wir noch einen weiteren Tipp!

Arbeiten in der Bibliothek

Gerade wenn es um Facharbeiten oder wichtige Abschlüsse beim Studium geht, ist der Gang in die Bibliothek des Fachbereichs oder der Hochschule längst nicht mehr so notwendig wie früher, denn viele Inhalte sind digitalisiert und können von zuhause abgerufen werden. Das ist komfortabel, doch darüber geht ein weiterer Nutzen von Bibliotheken verloren: Sie sind nämlich Orte, die enorm konzentrationsfördernd wirken. Die Stille, das Handyverbot und die Nähe anderer Menschen, die gleichfalls konzentriert arbeiten, kann sich sehr positiv auf die eigene Einstellung auswirken.

Sich konzentrieren zu können ist bei jedem anders. Manche Menschen arbeiten nachts besser, andere tagsüber besser. Neben diesen Variationen zwischen Personen und Fokus können Sie sich selbst trainieren, Ablenkungen zu vermeiden.

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz

Bibliotheken bieten außerdem etwas, was man auch in den eigenen vier Wänden umsetzen kann, nämlich einen Arbeitsplatz, an dem nichts herumliegt. Ein überbordender Schreibtisch ist keine Quelle der Inspiration, sondern ein Hindernislauf für alle, die leicht abzulenken sind. Deshalb weg mit der Pinwand und den Urlaubspostkarten von Freunden, den noch abzuheftenden Rechnungen und den Studienunterlagen vom vorvorletzten Semester. All das beiseite zu räumen, kann eine wunderbare Schulung der Konzentration sein.

Machbare Arbeitsschritte planen

Konzentration fällt leichter, wenn sie realistische Erwartungen erfüllen soll. Deshalb sollte die Anforderung entsprechend formuliert werden. Versuchen Sie einmal, die Aufgabe „Seminararbeit schreiben“ zu ersetzen durch „Gliederung für Seminararbeit erstellen“. Das ist schon wesentlich konkreter, die folgenden Schritte können Sie ebenfalls in machbare Aufgaben herunterbrechen.

Wenn Sie alles, was auf Sie zukommt, in derartige kleinere Einheiten zerlegen, können Sie sich viel besser einteilen, was zu tun ist. Sie wollen mit der Gliederung beginnen? Dann nehmen Sie sich einen bestimmten Zeitraum vor, etwa zwei Stunden von acht bis zehn Uhr am darauffolgenden Morgen. Das Gefühl, angefangen zu haben, wird Ihnen einen Motivationsschub bescheren und die Konzentration erleichtern.

Mentales Training durch Meditation

Um es dem Geist zu erleichtern, sich zu konzentrieren, empfehlen nicht wenige Coaches, es doch einmal mit Meditation zu versuchen. Denn Konzentrationsschwäche kann auch daher rühren, dass allzu viele Aufgaben nach Aufmerksamkeit schreien. Das gezielte Leeren des Kopfes sorgt für Klarheit, bei regelmäßiger Übung fallen so die Dinge leichter an ihren Platz, das Erkennen von Prioritäten wird vereinfacht. Sogar Spitzenmanager nutzen nicht selten Meditationstechniken, um während langer Arbeitstage abzuschalten und Energie zu tanken.

Gelegentlich kann es allerdings auch bei guter Konzentration und zügigem Arbeiten zu Engpässen kommen – nämlich immer dann, wenn zu viele Aufgaben zugleich erledigt werden müssen. Im Studium gar nicht so selten, denn neben dem Vorlesungskalender müssen Haus- und Seminararbeiten geschrieben werden, oft sogar mehrere nebeneinander. Steht dazu noch ein wichtiger Abschluss wie der Bachelor oder Master an, kann das Pensum einfach zu viel werden. In diesem Fall hilft die Unterstützung kompetenter akademischer Ghostwriter, zumindest einen Teil der Aufgaben auszulagern. Auf diese Weise behalten Sie die Kontrolle über Ihre Planung und müssen bei den angestrebten guten Benotungen keine Kompromisse machen!

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